Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt

Unser Ziel ist eine belebte, fußgängerfreundliche Innenstadt von Schopfheim.

Das Wort verkehrsfrei bezieht sich bei uns auf den Autoverkehr.

Schopfheim die Wohlfühlstadt

Wir wünschen uns für die Stadt Schopfheim

Eine schöne, ruhige, angenehme und einladende Schopfheimer Innenstadt.
Eine Schopfheimer Innenstadt, die zum verweilen einläd,
die für ihre Gäste interessant ist und
ein Beispiel ist für einen Lebensraum aus
Tradition, Kultur und Geschäftigkeit.

Wir wünschen uns eine Schopfheimer Innenstadt,

Die zeigt, dass sie neue Formen der Mobilität fördert.

Die den vielen guten Beispielen folgt und ihren Mittelpunkt nicht als einen Verkehrsknotenpunkt nutzt sondern zu einem Treffpunkt für seine Bürgerinnen und Bürgern gestaltet.

Wir wollen in der Stadt Schopfheim:

Erleben, Genießen, Verweilen, Einkaufen, Lesen, Treffen, Kommunizieren, Diskutieren, Lernen, Entspannen und Bummeln

Das ist nur möglich mit einer langfristigen Vision für Schopfheim die den Mut hat, Verkehrsräume aus Sicht des schwächsten Teilnehmers zu planen.

Jeder Verkehrsteilnehmer ist auch ein Fußgänger.

Die Schopfheimer Innenstand aus der Vogelperspektive mit den Idden der Bürgerinitative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt als Sprechblasen

Vision für Schopfheim

Vorlage der Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt

die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt Schopfheim, am 1. September 2020

Das oberste Ziel ist die ständig angemahnte Erstellung eines Stadtentwicklungsplanes für die nächsten 15-20 Jahre in Übereinstimmung mit dem Leitbild der Stadt Schopfheim vom 19. Juni 2017 und mit dem vom Gemeinderat akzeptierten Gutachten als Grundlage zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Stadt Schopfheim von Dr. Donato Acocella vom 20. September 2018. Detailziele für die Innenstadt-Entwicklung - und entsprechend für die Entwicklung der Gesamtstadt einschließlich der Teilorte - werden (wie bereits im Juni bis Juli 2019) in einem Drei-Stufen-Planungsvorschlag von kurz-, mittel- und längerfristigen Maßnehmen vorgestellt. Wichtig ist dabei, dass alle drei Ebenen von Beginn des Planungsprozesses an mit Terminangaben und in einem weiteren Schritt mit Finanzierungsunterlagen festgelegt werden. Das oberste Ziel ist die Vorstellung:

In welcher Stadt wollen wir als Bürgerinnen und Bürger mit hoher Lebensqualität zusammen leben?

Um diese Grundsatzfrage ständig wach zu halten, sind nicht nur der Gemeinderat, die Verwaltung, der Arbeitskreis Innenstadt, die verschiedenen Bürgerinitiativen und Vertretung der Bürgerschaft zur aktiven Zusammenarbeit aufgerufen, sondern sind auch die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen. Und bei allen Planungen ist zu beachten, dass dieStadtentwicklung vor allem in baulicher Hinsicht stets mit der Infrastruktur (Kindergärten, Schulen; Gewerbe, Arztpraxen, Verwaltung; Energie, Wasser, Abwasser; Straßen) zusammen gesehen werden muss.

Das Ziel der Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt ist der Umbau des Innenstadtbereichs in eine Fußgängerzone von der Ecke Regio Buchhandlung bis zur Ecke Sparkasse.

Die ständigen Nutzungskonflikte in diesem Bereich entstehen durch das Verkehrsaufkommen, das Einkaufen, durch flanierende Kunden, durch Kinder und Jugendliche, durch Anhalten auf Nicht-Park-Flächen (Fußwege&41; und durch das erlaubte Parken.

Es wurde versäumt, die Rechte und Pflichten für alle am Verkehr teilnehmenden Personen klar zu formulieren, dass z. B. vom Einfahrverbot ausgenommen wären die Anlieger, Lieferanten in bestimmten Zeiten wie bereits in der Scheffelstraße, Notarztwagen, Feuerwehrfahrzeuge, Polizei, Taxis sowie behinderte Menschen.

1. Kurzfristig machbare Maßnahmen

(2-3 Jahre)

Schritttempo (ungefähr 7 Km/h)

In einem ersten Schritt kann der Durchgangsverkehr auf Schritttempo gedrosselt werden. Schikanen werden eingebaut (Pflanzen, Kunstobjekte, Straßenverengungen u.a.m.). Mindestens mittwochs und samstags soll die Hauptstraße vormittags zu Marktzeiten verkehrsfrei (Autofrei) sein. Es müssen Maßnahmen zur Einhaltung der Geschwindigkeit und der Gleichberechtigung von Fußgängerinnen und Fußgängern und Fahrzeugen installiert werden.

Der Pflughof

Der Pflughof muss besser in die Innenstadt einbezogen werden.

Parkplätze

Ein Gesamtparkleitsystem mit Angabe freier Parkplätze vermindert den Suchverkehr enorm.

Parkdeck

Am Bahnhof soll ein Parkdeck errichtet werden. Dann können der Marktplatz autofrei gemacht, die Parkplätze auf der Südseite der Hauptstraße aufgehoben und zu Aufenthaltsbereichen gestaltet werden.

SBG

ehemaliger Busbahnhof

Bei der Bebauung des SBG-Parkplatzes / Kohlegässle soll eine Tiefgarage gebaut werden.

Parkleitsystem

In einem Parkleitsystem (mit Ausschilderungen) sollen alle Parkplatzbereiche aufgeführt sein.

Teil-Parkplatz

Mit Firmen, die im Stadtinnenbereich liegen (z. B. Aldi, Genossenschaft, IHK), können Vereinbarungen über Parkplatz-Benutzung zu bestimmten Zeiten und Anlässen getroffen werden.

Straßen und Parkraum um nutzen

Parkplätze können anders genutzt werden und damit mehr Bürgerinnen undBürgern in Schopfheim nutzen als nur ein parkender PKW.

So kann am Goldenen Löwen im geplanten Parkbereich ein Podest für Bewirtung, Straßenmusik oder Anderes, eventuell auch zeitlich begrenzt, entstehen.

Wegweiser

Wegweiser vor allem für Besucherinnen und Besucher anbringen, z. B. am Ende der Scheffelstraße zur Hauptstraße und an der Kreuzung der Wallstraße zur Hauptstraße hin. Diese Kreuzung zwischen der Hauptstraße und der Wallstraße muss klarer strukturiert werden, weil z. B. die Auto-Fahrwege vielen Fahrerinnen und Fahrern nicht klar sind. Die historische Altstadt muss hervorgehoben werden. Dies geht nur dann, wenn der Marktplatz autofrei wird und die Personen von der Wiesenstraße und Bahnhofstraße kommend durch die Altstadt gehen.

Bepflanzung

Begrünungen müssen immer Teil der Stadtplanung sein.

Mobilität

Ladestationen für E-Scooter (Tretroller oder Roller mit Elektromotor) und Pedelecs müssen eingerichtet werden. Ein Angebot von Miet-Pedelecs sollte vorgehalten werden. Die Zubringer zum Radschnellweg müssen frühzeitig mit geplant werden.

Einzelhandel

Die Läden sollten durch den Gewerbeverein und der zukünftigen City-Managerin oder des zukünftigen City-Managers z. B. im Blick auf Urlaubsschließungen, Öffnungszeiten, Sonderangebote besser koordiniert und modernisiert werden. Dr. Acocella hat im oben genannten Gutachten darauf hingewiesen, dass zentrenrelevante Sortimente derzeit nur etwa 40 % der Verkaufsfläche der Innenstadt ausmachen. Kleinere Läden sollten gefördert werden. Für viele dieser Maßnahmen ist die avisierte Einstellung einer City-Managerin oder eines City-Managers möglichst rasch vorzunehmen, auch im Blick auf die weiterlaufende Corona-Situation (Koordination von Veranstaltungen, Angeboten, Vereine, Kulturträger usw.).

Tourismus

Ein Gesamtkonzept ist aufzustellen mit Sehenswürdigkeiten (z. B. die Kirche St. Michael, Skulpturen), Museen, Veranstaltungen, Spielplätze, mit einem Rundweg für Fahrradfahrende und zu Fuß Gehende in und um Schopfheim mit seinen Besonderheiten:

2. Mittelfristige Maßnahmen

(3-10 Jahre)

Ecke Sparkasse und Hauptstraße und Wallstraße kann als Aufenthaltsbereich und Eingangsbereich zurInnenstadt Schopfheim für den Marktplatzbereich und die Altstadt gestaltet werden.

Bewegungsplanung

Was bislang für die Feintarierung der Bewegungsplanung der Menschen in der Innenstadt fehlt, ist die Analyse der Fußwege der verschiedenen Bevölkerungsgruppen:

(Wege, Verweilzonen, Rast- und Spielplätze, Einkaufen, Arzt- und Dienstleistungsbesuche).

Da sich Schopfheim um eine Kultur der Senioren-Heime und Altenpflege in besonderer Weise kümmert, ist die Nachzeichnung der Wege der Seniorinnen und Senioren grundlegend wichtig für die Planung und Gestaltung der Stadt.

Wege

Die Innenstadt ist mit den umgebenden Straßen, Wegen und Plätzen nicht gut vernetzt, z. B. fehlt der Einbezug des Stadtparks.

Um den Zugang zur Stadt und die Transparenz der Stadt von Osten her (Hebel- und Wehrer Straße) zu gewährleisten, sollte der Querweg von der Hebelstraße in Höhe der Kreuzung Wehrer Straße durch den Stadtpark bis zur Scheffelstraße (und weiter als Achse bis zur katholischen Kirche, Kindergarten, Grundschule, Sparkasse) geführt werden.

Eine regelrechte Schande ist der Zustand des Parkcafés als eines eigentlich attraktiven Ortes für Publikumsverkehr.

Gebäude

Um die Innenstadt in einen Fußgängerbereich umzugestalten, müssen frühzeitig Planungen auch der Gebäude vorgenommen werden, z. B. sollten zusammen mit der guten Versorgung an Geschäften und Dienstleistern im Alten Bezirksamt und in den anderen Verwaltungsgebäuden inclusive Rathaus Geschäfte und Dienstleister mit möglichst viel Publikumsverkehr angesiedelt werden (Bürger- und Tourismusbüro, VHS, Musikschule, sonstige Kurse, Co-Working, mietbare Sitzungsräume u.a.m.).

Die Johann-Peter-Hebel-Schule sollte seitens der Stadt multifunktional verwendet werden (Kleingewerbe, Dienstleistungen, Verwaltung, Praxen und ähnliches).

Ein neues Verwaltungsgebäude ist auf dem Gelände des ehemaligen SBG Busbahnhof in der Nähe des Kohlegässle oder des ab 2025 freien Krankenhauses denkbar.

Langfristige Maßnahmen

(10-20 Jahre)

Hier geht es um Planungen für die Zeit um 2040:

Wie soll unsere Stadt aussehen?

Werden der Marktplatz, den Dr. Acocella als Mittelpunkt der Stadt Schopfheim herausgehoben hat, und die ganze Innenstadt dann ein Kommunikations-, Einkaufs-, Kultur-, Touristenbereich sein, der die ganze Stadt belebt? Könnte es aber auch so kommen, dass mit der fortschreitenden Digitalisierung des Bestellens und Lieferns (z. B. durch Onlinehandel) und vieler Dienstleistungen (z. B. Essen Lieferservice als starker Rückgang der Gastronomie) Menschen vornehmlich aus bislang weniger beachteten Gründen in die Stadt kommen werden:

Trends in diese Richtung sind für die längerfristigen Planungen zu beachten.

Gerne können Sie sich die Visionen für Schopfheim herunterladen:
Entwicklung der Stadt Schopfheim

Die Geschichte der Bür­ger­initiative

Gründung 2009

Die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt (Schopfheim) wurde im Herbst 2009 gegründet. Der Auslöser hierfür war ein provozierender Artikel Immer die Ruhe von Frau Jung-Knoblich erschienen am 17. Oktober 2009 in der Badischen Zeitung. Thema dieses Artikels war die unerträgliche Verkehrssituation in der Innenstadt von Schopfheim. Darauf erschien in Form eines Leserbriefes eine ermutigende Antwort in Richtung Verkehrsberuhigung in Schopfheim von Herr Prof. Dr. Uwe Gerber mit dem Titel Beruhigte Innenstädte laden zum Einkaufen ein. Gedruckt wurde dieser in der Badische Zeitung vom 23. Oktober 2009. Auf diese Veröffentlichungen hin fanden Gespräche zwischen Herr Probst und Herr Dr. Gerber statt mit der Absicht, eine Bürgerinitiative Verkehrsfreiheit der Innenstadt zu gründen. Zur Offiziellen Gründung der mit Attraktive verkehrsfreie Innenstadt betitelten Bürgerinitiative wurden der Bürgermeister und die Verwaltung der Stadt Schopfheim, die Fraktionsvorsitzenden, Vertreter des Gewerbevereins und der Polizei sowie Interessierte auf den 19. November 2009 in das Gasthaus 'Sonne' in Schopfheim eingeladen.

Schwerpunkt Innenstadt

In einem Schreiben vom 28. Dezember 2009 an Bürgermeister Nitz und Fachbereichsleiter Sänger wird zum wiederholten Mal betont, dass es der Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt um die Planung der gesamten Innenstadt von Schopfheim und nicht nur um die Planung des (Auto-) Verkehrs geht.

2010

In Sinne der Innerstädischen Planung lädt die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt erneut die Fraktionsvorsitzenden, Polizei und Gewerbeverein auf den 10. Februar 2010 in das Gasthaus Adler ein zur Vorbereitung der Stadtratssitzung am 8. März 2010 zum Tagesordnungspunkt Innenstadt.

Am 11. Februar 2010 findet ein Gespräch mit Herr Gerber und Herr Probst seitens der Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt mit Bürgermeister Nitz samt Mitarbeiterstab statt. In diesem Gespräch werden die Ziele der Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt erläutert und mit Schreiben vom 15. Februar 2010 für die Gemeinderatssitzung am 8. März 2010 schriftlich vorlegt.

In der Gemeinderatssitzung vom 8. März 2010 wird der Arbeitskreis Innenstadt beschloßen, an dem auch die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt beteiligt ist. Der Arbeitskreis Innenstadt wird am 17. März 2010 konstituiert.

Die Öffentlichkeit

Die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt führt am 15. März 2010 eine öffentliche Versammlung im Gasthaus Kranz in Schopfheim durch. Ziel ist es die Ziele der Bürgerinitative öffentlich vorzustellen und zu diskutieren.

2011

Im September 2011 besuchen Vertreter der Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt die Parteien, um für den Agenda-Prozess zu werben.

Die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt lädt die Uehlin-Bürgerinitiative und Expertinnen und Experten zu Gesprächen ein.

Die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt diskutiert am 2. November 2011 die möglichen Varienten für den Schopfheimer Wochenmarkt, die Gestaltung des Stadt- und Kronenplatzes und fordert die Verwaltung zu entsprechenden Maßnahmen auf.

Am 14. November 2011 stimmt der Gemeinderat den Vorlagen zur Marktgestaltung und den Maßnahmen zur Nordumfahrung zu (Drucksache 2011/107 Tagesordnungspunkt 6 und 2011/146 Tagesordnungspunkt 11).

Am 12. Februar 2011 trifft sich die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt mit Bürgermeister Christof Nitz, um den Agenda-Prozess anzugehen. In den weiteren Verhandlungen konnte keine Einigung erzielt werden. Bestandteil der Verhandlungen waren z. B.

Durch die gescheiterten Verhandlungen gab die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt - resigniert und traurig - das Agenda-Projekt auf.

2012 bis 2017

In den Folgejahren hat die Bürgerinitiative viele Vorschläge zur Gestaltung der Schopfheimer Innenstadt gemacht und sich zusammen mit dem Gewerbeverein für eine Verkehrsberuhigung eingesetzt.

So wurde am 12. Juli 2017 Schopfheim 2025 diskutiert mit Herr Böhm von der Pro Innerstadt Basel, mit Herr Paganini von der IHK Hochrhein-Bodensee und Herr Klever vom Gewerbeverein Schopfheim. Veranstaltet wurde dieses Treffen in der Alten Scheune in Schopfheim.

Der USB -Stick

Im November 2017 wurden eine Simulation und ein virtueller Spaziergang vom Hauptbahnhof in Schopfheim zum Marktplatz und zurück per USB Stick an die Verwaltung und die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen versandt mit einem Begleitschreiben, man möge diese Vorschläge nicht nur zur Kenntnis nehmen, sondern in einer öffentlichen Sitzung diskutieren.

2018

Im Jahr 2018 konnten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schopfheim Ihre Fragen und Ihre Kritik direkt an die Mitglieder der Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt richten. Hierzu gab es einen Marktstand auf dem Stadtplatz in Schopfheim.

Der Marktstand im Jahr 2018 der BI Attraktive verkehrsfreie Innenstadt Schopfheim

2019

Am 21. März 2019 lud die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt erneut in die Alte Scheune in Schopfheim. Thema war die Stadtentwicklung in Schopfheim.

Herr Hagen Breitling, Bürgermeister der Stadt Nagold, präsentierte die dortige positive Stadtentwicklung. Durch die ähnlichen Gegebenheiten läßt sich Nagold und Schopfheim gut vergleichen.

Herr Donato Acocella, Stadtentwickler, zeigte nochmals aufgrund seiner Gutachten die Möglichkeiten der Stadtentwicklung in Schopfheim auf.

Bild mit Herr Breitling und Herr Acocella an einem Tisch sitzend.

Zehn Jahre Bürgerinitative

Es war versprochen worden, dass mit der Fertigstellung der Nord- und Südumfahrung der Durchgangsverkehr auf der Hauptstraße mindestens stark eingeschränkt werden sollte - was bis heute nicht geschehen ist.

Zu unseren Vorschlägen, zu den Vorschlägen der Bürgerinitative, gehören:

Diese Visionen hat die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt in der Simulation eines Spaziergangs vom Schopfheimer Bahnhof durch die Innenstadt festgehalten.
Diesen virtuellen Gesamtplan haben wir der Verwaltung und dem Gemeinderat zur Diskussion gestellt.

Veränderungen

In der Zwischenzeit auf Vorschlag der BI umgesetzt:

Schopfheim und Nagold

Die von der Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt zusammen mit Herrn Dr. Acocella auf den Weg gebrachte Zusammenarbeit mit der Stadt Nagold wird weitere Anstöße zur Umgestaltung von schopfheim bringen. An oberster Stelle stehen das Wohlbefinden der Fußgänger, die weitere Belebung der Innenstadt und die Verbindung vom Bahnhof durch die Fußgängerzone (Scheffelstraße) über den hoffentlich bald autofreien Marktplatz in die Altstadt hinein. An diesen Aufgaben wird die BI weiterhin konstruktiv und in manchen Fällen auch kritisch mitarbeiten.

In Gesprächen und Veranstaltungen wie z.B. zur Bürgermeisterwahl 2019 und dann mit Herrn Bürgermeister Breitling aus Nagold konnten wir unsere Sicht der Hauptbrennpunkte in Schopfheim vortragen und diskutieren.

Wir, die BI, hoffen, dass auch die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sich für die ökologische Notwendigkeit der nachhaltigen, menschenfreundlichen Umgestaltung unserer ohnehin schon attraktiven Innenstadt Schopfheims einsetzen.

Konstruktiv und offen erleben wir die Kooperation mit Herrn Bürgermeister Harscher.

Wir danken dafür Herrn Bürgermeister Harscher

Der Marktstand

Die gelandenen Gastredner waren Herr Dirk Harscher, Bürgermeister der Stadt Schopfheim und Herr Josha Frey, Mitglied des Landtages.

Herr Dirk Harscher zeigte sich offen für eine Stadtentwicklung auch mit Ideen und Vorschlägen von der Bürgerinitative.

Herr Joscha Frey zeigte auf, wie wichtig die Bürgerbeteiligung im Land ist und welche vielfältigen Formen die Bürgerbeteiligung annehmen kann. So sieht er auch die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt als eine Form der Bürgerbeteiligung in Schopfheim.

Musikalisch untermalt wurde der Marktstand von Ben Meech, Liedermacher und Musiker.

Organisationen rund um die BI

Die Fraktion Bündnis 90 / die Grünen

Die Kontakte zu der Fraktion Bündnis 90 / die Grünen sind locker, weil die Fraktion Bündnis 90 / die Grünen sich nicht zu einem Konzept der Verkehrsfreiheit durchringen können.

Die Fraktion der Unabhängigen

Mit der Fraktion die Unabhängigen wird wiederholt kooperiert, unter anderem mit einem gemeinsamen Informationsstand am Markttag 3. Juli 2010.

Der Gewerbe­verein

Im August 2010 findet ein ausführliches Gespräch mit Vertretern des Gewerbevereins statt, wobei das Ziel der Verkehrsberuhigung von beiden Seiten verfolgt wird. Die Bürgerinitiative Attraktive verkehrsfreie Innenstadt aber letztlich die Verkehrsfreiheit anvisiert.