Wo bleibt der Lernprozess des Gemeinderates?

Als Antwort auf den Bericht Noch keine Kapitulation im Kampf um Uehlin-Häuser veröffentlicht am 26. Juni 2019 in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung und Der Kampf um die Uehlin-Häuser ist noch nicht zu Ende am 26. Juni 2019 im Südkurier. Nachlesen

Schopfheim hat in seiner Stadtentwicklung eine bedenkliche Geschichte

Das Pflughofareal mit Zehn Jahren Entwicklungszeit und einem bedenklichen Ergebnis, Uehlin Areal mit fünf Jahren Entwicklung der Uehlin-Häuser bis zum logischen Brand und nun drei Jahre nach dem Brand ...

Wo bleibt der Lernprozess?

Der Gemeinderat der Stadt Schopfheim will gegen das Abrissverbot der Denkmalschutzbehörde Klage oder Widerspruch einlegen. Die Verwaltung hatte diese Entscheidung in besonnener Weise akzeptiert, damit nicht ein langer und eventuell teurer Rechtsprozess unverantwortliche Verzögerung bringt. Damit ist eine Lösung für die beiden leerstehenden Uhlin-Häuser und die Nutzung ihres erheblichen Potenzials schon wieder vertagt auf den St. Nimmerleinstag. Obwohl Interessenten zur sofortigen Sanierung der Uehlin-Häuser bereit stehen.

Und noch etwas zu dieser Sitzung am 24. Juni 2019: Kritik in der Sache ist demokratisch wichtig, aber die Verrohung der Sprache (so der Bundespräsident Steinmeier, SPD) ist gerade derzeit entschieden zurück zu weisen:

Dem Klaus Fleck wäre das nicht passiert. Der hätte das Regierungspräsidium sanierungsreif geschossen.

Solche Entgleisung war bislang und bleibt es hoffentlich weiterhin einer anderen Partei vorbehalten. Offensichtlich haben manche die Gründe für den Verlust von Wählerstimmen bei der Kommunalwahl 2019 und von Vertrauen in die Politik nicht verstanden.

Ärgerlich, schade - nein, traurig.

Dr. Andreas Blum, Dr. Uwe Gerber, Sebastian Prigge, Dr. Heidi Sutter-Schurr, Rolf Zimmermann